AGB · Stand 26.08.2026
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln Anfragen, Buchungen und die Durchführung der von DC Flying Moschendorf e.V. unter AERSEE angebotenen privaten Panorama- und Flugerlebnisse.
1. Anbieter und Geltungsbereich
Anbieter der über artuscany.com dargestellten Leistungen ist DC Flying Moschendorf e.V., 24819, Nienborstel. Diese Bedingungen gelten für Verbraucher und Unternehmer, soweit im konkreten Vertrag nichts Abweichendes vereinbart wird.
Die Darstellung von Flugerlebnissen auf der Website beschreibt den Leistungsrahmen. Verbindlich werden Preis, Termin, Route, Gästezahl, eingesetztes Flugzeug und Zusatzleistungen erst mit der individuellen Buchungsbestätigung.
2. Anfrage und Vertragsschluss
Eine über die Website abgesendete Anfrage ist noch keine verbindliche Buchung. Nach Eingang prüfen wir die Angaben, die gewünschte Route, die Verfügbarkeit des vorgesehenen Flugzeugs und den gewünschten Zeitraum. Auf dieser Grundlage erhalten Sie eine konkrete Buchungs- oder Angebotsbestätigung mit den maßgeblichen Leistungsdaten.
Der Vertrag kommt zustande, wenn Sie die Buchungsbestätigung entsprechend der darin vorgesehenen Form annehmen oder eine dort geforderte Zahlung leisten. Individuelle Absprachen werden nur Vertragsbestandteil, wenn sie in Textform bestätigt wurden.
3. Preise und Leistungsumfang
Die auf der Website bei den Signature-Erlebnissen genannten Preise sind Gesamtpreise für den jeweils beschriebenen Privatflug. Sie umfassen Pilot, Treibstoff, reguläre Start- und Landeentgelte, persönliches Briefing, die beschriebenen Erfrischungen sowie die gesetzliche Umsatzsteuer, soweit sie auf die konkrete Leistung anfällt.
Zusätzliche Transfers, besondere Catering-Wünsche, abweichende Flugzeiten, zusätzliche Zwischenlandungen oder andere individuell vereinbarte Leistungen sind nur enthalten, wenn sie ausdrücklich in der Buchungsbestätigung ausgewiesen werden. Vor Vertragsschluss erhalten Sie eine nachvollziehbare Übersicht der geschuldeten Gesamtleistung.
4. Zahlung
Zahlungszeitpunkt, zulässige Zahlungsart und gegebenenfalls eine Anzahlung ergeben sich aus der Buchungsbestätigung. Zahlungen sind innerhalb der dort angegebenen Frist zu leisten. Bei nicht fristgerechtem Zahlungseingang können wir nach vorheriger Mitteilung von der Reservierung zurücktreten, soweit dies rechtlich zulässig ist.
Bei Änderungen, die auf Wunsch des Kunden nach Vertragsschluss vorgenommen werden, können Mehrkosten entstehen. Solche Mehrkosten werden vor der Umsetzung der Änderung mitgeteilt und nur berechnet, wenn die Änderung entsprechend bestätigt wird.
5. Flugroute und operative Änderungen
Die Sicherheit der Flugdurchführung hat Vorrang vor der geplanten touristischen Streckenführung. Wetter, Sicht, Luftraumbeschränkungen, Anweisungen der Flugsicherung, Flugplatzbedingungen, technische oder betriebliche Erfordernisse können zu Änderungen des Abflugzeitpunkts, der Route, des eingesetzten Flugzeugs oder des Flugablaufs führen.
Der verantwortliche Pilot entscheidet im Rahmen der geltenden luftfahrtrechtlichen Vorschriften über die sichere Durchführung. Eine bestimmte Sicht auf einzelne Landschaftspunkte kann nicht zugesichert werden, wenn äußere oder operative Bedingungen dies nicht zulassen.
6. Pflichten der Gäste
Gäste müssen die im Rahmen des Briefings mitgeteilten Sicherheitsanweisungen befolgen und alle für die konkrete Flugplanung erforderlichen Angaben vollständig und richtig machen. Dazu können insbesondere Angaben zur Personenzahl, zu Gepäck, Mobilität oder anderen Umständen gehören, die für die sichere Durchführung der vereinbarten Leistung relevant sind.
Gegenstände, die nach gesetzlichen oder betrieblichen Vorschriften nicht befördert werden dürfen, dürfen nicht mitgeführt werden. Bei erheblicher Missachtung von Sicherheitsanweisungen kann eine Durchführung oder Fortsetzung des Fluges verweigert werden, soweit dies erforderlich und rechtlich zulässig ist.
7. Terminänderung, Stornierung und Nichterscheinen
Die für Umbuchung oder Stornierung geltenden Bedingungen werden in der konkreten Buchungsbestätigung ausgewiesen. Maßgeblich sind insbesondere der zeitliche Abstand zum vereinbarten Flugtermin, bereits angefallene externe Kosten und die Möglichkeit, die reservierte Kapazität anderweitig zu vergeben.
Bei Nichterscheinen ohne rechtzeitige Mitteilung können die vertraglich vereinbarten Kosten fällig bleiben, soweit gesetzlich zulässig und keine ersparten Aufwendungen oder anderweitige Verwendung der Leistung entgegenstehen.
8. Wetterbedingte oder betriebliche Absage
Kann ein Flug aus Sicherheits-, Wetter-, technischen oder sonstigen betrieblichen Gründen nicht wie vereinbart stattfinden, stimmen wir eine zumutbare Ersatzlösung ab. Je nach Situation kann dies insbesondere ein Ersatztermin, eine angepasste Route oder eine andere vertraglich zulässige Lösung sein.
Weitergehende Ansprüche richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften und den Umständen des Einzelfalls. Für die Beurteilung der Durchführbarkeit sind die aktuellen Bedingungen am Flugtag entscheidend.
9. Widerrufsrecht bei termingebundenen Freizeitdienstleistungen
Für Verträge über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen kann das gesetzliche Widerrufsrecht nach § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB ausgeschlossen sein, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht. Ob diese Ausnahme im konkreten Fall greift, hängt von Art und Ausgestaltung der gebuchten Leistung ab.
Unabhängig davon bleiben vertraglich eingeräumte Umbuchungs- oder Stornierungsrechte bestehen, soweit sie in der Buchungsbestätigung vorgesehen sind.
10. Haftung
Wir haften nach den gesetzlichen Vorschriften bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit gesetzlich zulässig.
Für Beeinträchtigungen, die allein auf nicht beherrschbaren Wetter-, Luftraum- oder Behördenentscheidungen beruhen, gelten die gesetzlichen Haftungsmaßstäbe. Zwingende gesetzliche Haftungsregelungen bleiben unberührt.
11. Höhere Gewalt
Ereignisse außerhalb des zumutbaren Einflussbereichs einer Vertragspartei können die Durchführung einer Leistung vorübergehend oder dauerhaft verhindern. Hierzu können insbesondere extreme Wetterlagen, behördliche Maßnahmen, Sperrungen, sicherheitsrelevante Ereignisse oder vergleichbare unvorhersehbare Umstände gehören.
Die Parteien werden in einem solchen Fall nach Möglichkeit eine sachgerechte Anpassung der Leistung oder einen Ersatztermin abstimmen. Gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss solcher Kollisionsnormen, die auf ein anderes Recht verweisen, soweit dies gegenüber Verbrauchern rechtlich zulässig ist. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem ein Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt, sofern sie anwendbar sind.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Regelungen.
